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Abschlusskolloquium beim Hector-Seminar. Alisa Bartelt berichtet:
Das Hector-Seminar fördert begabte Schülerinnen und Schüler im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Die sogenannten „Hectorianerinnen und Hectorianer“ nehmen das Angebot des Hector-Seminars zusätzlich zum schulischen Programm von der sechsten Klasse bis zur gymnasialen Oberstufe wahr. Sie werden individuell gefördert und erfahren einen Perspektivwechsel in ihrer sozialen Rolle. Von den Schülerinnen und Schülern wird in hohem Maße Engagement, Leistungswille, Belastbarkeit und Zuverlässigkeit gefordert...



Im letzten Jahr des Hector-Seminars findet die Kooperationsphase statt. Die Hectorianerinnen und Hectorianer arbeiten und forschen ein Jahr lang an verschiedenen wissenschaftlichen Fragestellungen an Instituten der Hochschule Karlsruhe und dem Karlsruher Institut für Technologie.
Am 30. September 2016 fand das Abschlusskolloquium der Kooperationsphase 2015/16 im Lehmann-Hörsaal des Karlsruher Instituts für Technologie statt. Die Veranstaltung bildete den fachlichen Abschluss und Höhepunkt der aktiven Zeit im Hector-Seminar.
Die Hectorianerinnen und Hectorianer des Kurses KA10 präsentierten die Ergebnisse ihrer Kooperationsprojekte vor mehr als hundert Besucherinnen und Besuchern, die der Einladung zur Abschlussveranstaltung gefolgt waren.

Neben naturwissenschaftlichen Fragestellungen aus den Bereichen Mathematik, Physik, Informatik, Elektrotechnik und Maschinenbau war in diesem Jahr auch ein Thema aus dem sozialwissenschaftlichen Bereich vertreten.

Janka Hartstang und ich untersuchten in unserem humangeographischen Projekt „Students only – andere müssen draußen bleiben!“ den Prozess der Studentifizierung am Beispiel der Karlsruher Oststadt. Da der Prozess in Deutschland noch relativ unerforscht ist, haben wir uns zunächst Grundkenntnisse aus England angeeignet. (Quelle: SMITH, D. (2004): ‘Studentification‘: the gentrification factory?) Zur Bearbeitung unseres Projektes, entschieden wir uns für die qualitative Methode und das problemzentrierte Interview. Als Fazit unserer Ausarbeitung lässt sich zusammenfassen, dass auf jeden Fall eine Studentifizierung in Karlsruhe wahrgenommen wird. Im Vergleich zu England werden die Folgen der Studentifizierung momentan in der Oststadt sehr positiv betrachtet.

Da das Projekt sehr zeitaufwändig und komplex war, hoffen wir mit unseren Ergebnisse anderen Forschern, die sich mit Studentifizierung beschäftigen, helfen zu können. Der Ausblick unserer Arbeit bietet viele interessante Möglichkeiten, wie an diesem Projekt gearbeitet werden kann.

Ein herzliches Dankeschön an Herrn Dr. Willging, der es mir möglich macht, diese Arbeit als mündliches Abitur anrechnen zu lassen.


(Text: Alisa Bartelt, Foto: Anke Richert)












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