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Wir wünschen allen schöne Ferien. Am 11.09. sehen wir uns wieder! Unterrichtsbeginn: 8.00 Uhr


Am Montag, den 30.1.2017 begab sich die Klasse 6d auf Klassenfahrt nach Herbstein am Vogelsberg. Gegen 9.20 verließ ein vollgepackter Reisebus mit aufgeregten Kindern das TMG in Stutensee…
 



 
 
Nach 3 Stunden abwechslungsreicher Busfahrt kamen wir 30 Schülerinnen und Schüler endlich am schneebedeckten Vogelsberg an.
Die „Teamerinnen“ Hannah und Luca hießen uns herzlich willkommen.
Zuerst luden wir unsere Koffer aus dem Bus in den Eingangsbereich des Hauses. Allerdings durfte die Klasse nicht direkt in die Zimmer, sondern zuerst mussten wir uns ein leckeres Essen erspielen: schon von Anfang an war klar, dass der Aufenthalt erlebnisreich und schön, aber auch sehr anstrengend werden würde.
 
Nachdem wir gegessen hatten, durften wir schließlich auf die Zimmer – doch einfach nur einchecken wäre zu einfach gewesen. Auch das war mit einem Spiel verbunden, mit einem Laufzettel konnten wir Haus und Gelände kennen lernen und mussten Fragen dazu beantworten.
Später trafen wir uns dick eingepackt vor dem Gebäude. Nun spielten wir ein Spiel, mit Hilfe dessen uns die Teamerinnen kennen lernen wollten.
Am Abend gab es die zweite Mahlzeit an diesem Tag.
 
Der schon im Voraus eingeteilte Küchendienst bereitete zu jeder Mahlzeit ein Essen vor. Gegen 22.00 wurde es langsam leise auf den Gängen und wir Kinder schliefen allmählich ein.
 
Am nächsten Morgen wurden wir wie an jedem folgenden Tag um 7.30 geweckt. Ab 8.00 kamen wir zum Frühstück zusammen, das uns für den Tag stärkte.
 
Unser erstes Highlight war der Niedrigseilgarten, nur wenige Meter vom Gelände entfernt. Durch kleine Balance-Spiele sollte dabei unsere Klassengemeinschaft gestärkt werden. „Teamwork“ war auch insgesamt das Ziel, das wir uns für die Woche gesetzt hatten.
 
Nachmittags trafen wir uns im „Sockensaal“ ( durfte nur mit Socken betreten werden ). Hier wurden wir für die Kletteraufgabe am Mittwoch eingeweiht. Wir sollten am nächsten Tag eine 101/2 Meter hoheHängebrücke besteigen und überqueren. Nun übten wir das richtige Anlegen eines Klettergeschirrs, das wir in spielerischer Form trainierten.
Ebenfalls wie der erste Tag ging alles viel zu schnell vorbei.
Am Mittwochmorgen stand nun die Besteigung der Kletterbrücke an. Direkt nach dem Frühstück stieg die erste der drei Gruppen in die Montur. Wir gingen zur nahe gelegenen Kletterstelle und bekamen letzte Anweisungen. Zunächst musste man eine 3-Meter-Leiter besteigen, um auf einen Baum mit Klettergriffen zu gelangen. Trotz Sicherung gehörte eine ordentliche Portion Mut dazu, um schon diese Stelle zu erreichen. Wer den hohen Baum bestiegen hatte, kam nun auf eine wackelige Brücke aus dünnen Holzsprossen, die mit weitem Abstand auseinander hingen. Nur wenige hatten den Mut, die Brücke zu queren und zurück wieder in die Mitte zu gehen, um von den Teamerinnen, die einen sicherten, abgeseilt zu werden. Doch im Endeffekt sind alle Schüler über ihre Grenzen hinausgeschritten und haben eine gute Leistung beim Klettern abgeliefert.
 
Auch beim Klettern waren wir ein Team, da nicht nur eine Person sicherte, sondern noch drei weitere aus der Klasse zum Garantieren der Sicherheit nötig waren.
 
Nach diesem tollen Erlebnis ging jeder früh ins Bett und schlief schnell.
Doch schon am Donnerstag ging das Abenteuer weiter, es war ein Trip nach Herbstein und Lauterbach geplant.
 
Nach dem Frühstück trafen wir uns draußen und wanderten fröhlich los. Nach einer ¾ Stunde Gehzeit kamen wir im verträumten Herbstein an. Wir besichtigten die Stadtmauer und forschten nach der Geschichte Herbsteins bis hinein in eine dunkle und feuchte Höhle. Ein Bus brachte uns dann nach Lauterbach.
 
Nun hatten wir selbst das Steuer in der Hand, und einige von der Klasse sollten uns mit Karte und Kompass zur Schlittschuhhalle navigieren. Leider gab es einen Fehler beim Führen mit der Karte, so dass wir auf der anderen Seite von Lauterbach landeten. Deshalb vertrauten wir dann doch auf Google-Maps, das uns schließlich nach einer Stunde Marsch zur Halle brachte.
 
Beim Ausleihen der Schuhe klagten einige Schüler über die Größen. Doch auch das legte sich bei tollen Fahrten über das Eis, bei denen beeindruckend war, wie alle einander halfen. Auch unsere Lehrer Frau Gerlach und Herr Ritz waren dabei eisfest.
Gegen 17.00 verließen wir die Eishalle und fuhren mit dem Bus wieder zu unserer Übernachtungsstätte.
 
 
Um 20.00 trafen wir uns zum bunten Karaoke-Abend, bei dem wir die Möglichkeit hatten, allein oder in Gruppen zu singen. Um 23.30 waren wir dann auf den Zimmern und genossen den letzten Abend.
Morgens wachten wir teilweise mit Hektik auf, da das Kofferpacken noch nicht abgeschlossen war.
 
Um 10.00 verließ unser Bus den schönen Vogelsberg und gegen 14.00 wurden wir im heimischen Stutensee in Empfang genommen.
 
Im Endeffekt gefiel uns allen der 5-tägige Aufenthalt am Vogelsberg sehr.
 
 
Text: Julius Wechselberger, 6d


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