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Weihnachtskonzerte 2017 am 16. / 17.12, Beginn jeweils 16.30 Uhr


Der ehemalige Präsident der USA John Kennedy sagte einst: „There is only one thing in the long run more expensive than education: no education.“ Wenn den Menschen Bildung fehlt, fangen sie an die Welt zu ruinieren – sei es im Wohnzimmer, von der Trainerbank oder vom Präsidentenstuhl aus.
Um diesen hohen Preis, den Mister Kennedy ansprach nicht zu zahlen, beteiligten sich am 4. und 5. Juli eine Gruppe von Schülern mit den beiden Lehrern Herrn Erb und Frau Krapp am diesjährigen Politikseminar…




Nachdem sich alle Teilnehmenden am Schloss Unteröwisheim gefunden und sich eingerichtet haben, begann auch schon das Seminar mit dem ersten Vortrag. Herr Lukas Hezel von der Landeszentrale für politische Bildung referierte unter dem Titel „Wir sind das Volk?“ über das Thema Populismus. In neutraler und sachlicher Manier analysierte der Referent den Populismus. Über den Ursprung und allgemeine Definition hin zu Einsatz in der Politik und Wirkung des Populismus wurde alles relevante abgedeckt. Die Folgen des Populismus für die Gesellschaft fanden die Schüler besonders wissenswert. Das große Interesse der Teilnehmenden war später auch deutlich an den vielen Fragen abzulesen, die an den Referenten gestellt wurden. Vor allem Methoden, wie mit dem Populismus umgegangen werden sollte, standen in der folgenden Diskussion im Mittelpunkt.


Nach dem Vortrag kühlten die Gäste vom TMG beim Mittagessen ihre prallgefüllten Köpfe. Im gut gefüllten Programm folgte auch sogleich die nächste Präsentation. Zwei andere freie Angestellte der Landeszentrale für politische Bildung fanden den Weg zu uns und redeten über die „Zukunft der EU“. Am Anfang wurde noch einmal das Grundwissen über die EU aufgefrischt mit Fragen zu den Institutionen, dem historischen Hintergrund, den Akteuren, etc.. Danach wurden die aktuell zentralsten Probleme und Hürden der EU präsentiert. Darunter fielen der Brexit und die Flüchtlingskrise sowie verschiedene Kritikpunkte an der EU selbst. Auf die Probleme folgten Lösungsansätze. Einer davon ist das sogenannte „Weißbuch zur Europäischen Union“ verfasst vom Präsidenten der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker. Darin skizziert er verschiedene fünf verschiedene Szenarien, die möglich wären für den weiteren Verlauf der EU. Sie sollen Möglichkeiten bieten, die Krisen in der EU zu lösen. Vor dem Hintergrund, dass Herr Juncker sich nicht festlegt, welcher der Wege eingeschlagen werden soll, entstand naturgemäß am Ende des Vortrags eine Diskussion über die Zukunft Europas.

Bis zum Abendessen setzten sich die Schüler daraufhin in offenen kleinen Gruppen zusammen, um zu besprechen, was in Podiumsdiskussion am nächsten Tag die kommenden Politiker gefragt werden könnte.

Gestärkt vom Abendessen fanden sich die Teilnehmer wieder im Seminarraum. Für den Rest des Abends hatten die beiden jetzt-Absolventinnen Lena Korn und Eva Dichiser sich die große Mühe gemacht einen Spieleabend zu gestalten. Eine Art Hommage an vergangene Shows wie Schlag den Raab wurde in aller Liebe zum Detail durchgespielt. Zum einen gespickt mit Fragen, Zitaten, Bildern aus der Politik, aber auch viele Aufgaben und Quiz außerhalb der politischen Szene mussten die Spieler bewältigen. Es wurde noch bis in die Nacht gespielt und an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an die Hauptorganisatorinnen Eva und Lena!

Der nächste und leider auch schon letzte Tag begann inhaltlich nach dem Frühstück. Herr Huggenmöller von den Grünen, Herr Henning als Vertreter der FDP, Herr Kössler der Landtagsabgeordnete der CDU und Herr Balzer von der AFD lieferten sich eine Diskussion quer über fast alle politischen Felder. Der Schüler Noah Kamara moderierte die Diskussion und versuchte möglichst viele der vorbereiteten Fragen in die Diskussion zu integrieren. Der breite Spagat von Außenpolitik über Bildung hin zu Steuerfragen ließ jedem Diskussionsteilnehmer mehr als nur einmal die Chance seine eigene Haltung und die seiner Partei zu präsentieren.
In der Evaluation des Seminars nach der Diskussion besprachen abschließend die Teilnehmer ihre Meinung zum Seminar und gaben positive wie negative Kritik. Neben kleineren Verbesserungs-wünschen gab es im Konsens großes Lob für die Organisation. Zufrieden und bepackt mit neuem Wissen verließen die Teilnehmer am Mittwochnachmittag Schloss Unteröwisheim.

(Bericht: TMG, Ingo Heide)




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