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altUm es vorweg zu sagen:

Die Abi-Säulen sind von allen Seiten dokumentiert, bei schönem und bei trübem Wetter. Es ist geplant, sie in einer Fotomontage oder –collage auszuhängen.

Die Messingplatten sind eingelagert und sollen wieder an einer Säule befestigt werden...

Die Säulen wurden gestrichen, um mit den Blautönen der Fassade und dem Grün der Mensa optisch diese beiden Gebäude zu verbinden.

 

Es gab verschiedene Gründe, die dazu führten:

 

Die Fremdevaluation hatte zu der Zielvereinbarung geführt, das Leitbild der Schule im Schulhaus sichtbar zu machen. An der Wand im Treppenhaus hängt mittlerweile, wie es der BK-Kurs der Jahrgangsstufe 2 von Frau Berges  interpretiert hat. In verwandter Form sollte es auch vor den Türen des TMGs gemacht werden. Viele Entwürfe wurden erstellt, in rot und grau, den Farben des Schullogos, aber nichts sah wirklich gut aus. Schließlich kamen wir zur Überzeugung: Es liegt daran, dass schon die Farben der Mensa und des Schulgebäudes da waren. Die „neue“ Mensa, die zum TMG gehört, stand neben dem „alten“ Gebäude, ohne dass eine farbliche Verbindung vorhanden war. Jetzt wurde ein Versuch gestartet das zu verändern. Mit dem Bauamt wurde Rücksprache gehalten, das Material wurde der Schule zur Verfügung gestellt.

Zum anderen: Die Säulen im Eingangsbereich, dem „Aushängeschild nach außen“, waren schon seit mehreren Jahren ausgebleicht, abgeblättert, versprayed, bekritzelt. Einladend sah es nicht aus. Nachdem bekannt war, dass gestrichen werden sollte, kam mehrfach der Vorschlag, doch die zukünftigen Jahrgänge sie neu gestalten zu lassen. Das hieße: bis 2017?

Prinzipiell aber muss man fragen: Soll der äußere Eindruck beim ersten Betreten des Gebäudes für alle geprägt werden vom Geschmack und der Gestaltung derer, die die Schule verlassen? Manche Abi-Mottos, die sich auf Säulen wieder finden, sind ein Spiegel der Zeit, wie der Jahrgang sich fühlte. Selbst falls sich alle Schüler des Jahrgangs zu ihrer Zeit mit „Abicatraz – lang genug gesessen“ oder auf Kronkorken um einen Bierkrug oder als Partykönige identifizieren sollten – das muss man nicht im ersten Eindruck, den die Schule macht, für erhaltenswert finden für all die Schüler, die jetzt und in den nächsten Jahren die Schule besuchen.

Natürlich gehören Ehemalige zur Schule, allerdings auch die, die nicht auf einer Säule stehen. Denn das TMG hat weit mehr Abiturjahrgänge entlassen als es Säulen gibt. Einer hat sich z.B. in der Sitzbank ein Denkmal gesetzt. Der jetzige war maßgebend an der Durchführung des Spendenlaufs für die Kletterlandschaft beteiligt, an der im Vorfeld viel Kritik geübt wurde.

Schule verändert sich: durch neue Gebäude und durch neue Schüler, neue Lehrer. Auch ein: „Das ist Tradition am TMG“ kann kein prinzipielles Festschreiben für alle Zeiten bedeuten, sonst würde nie Neues entstehen.

Wir geben gern zu, dass der Kommunikationsfluss bedingt durch sehr enge Zeitrahmen nicht optimal war. Aber wen hätte man alles fragen sollen? Die jetzigen Schüler, die gar noch keine Säule haben? Die Ehemaligen? Nur die, die eine Säule gestaltet haben? Oder vielleicht auch die, die am TMG ihr Abitur gemacht haben ohne dass sie sich im Schulhof dargestellt haben? Vielleicht auch die Eltern der Ehemaligen? Oder die der jetzigen Schüler? Oder die zukünftigen? Zumindest die Neuanmeldungen zum jetzigen Stand kennen wir ja. Aber: wäre man dann weiter?

Wir wünschen uns die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen.

 

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Was wir jetzt gemacht haben,  wird sicher nicht den Beifall aller finden, das gelingt nie. Beim Klettergerüst durften wir immerhin die Erfahrung machen, dass heute weitgehende Akzeptanz und Zustimmung erreicht wurde. Darauf hoffen wir auch jetzt.

 

Monika Wallenwein,  Silvia Anzt

 

Sehen Sie hier die Bildergalerie der Abi-Säulen

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