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Premiere Theater-AG: Di.,17.07. 19.00 Uhr + Wh Mittwoch, 18.07, 14.00 Uhr

“Was!? Zwei Wochen Schule in den Sommerferien ? Spinnst du?”, genau das war die Reaktion meiner Freunde und Familie auf meine Bewerbung bei der Science Academy Baden-Württemberg in Adelsheim. Ich denke jeder Schüler kann diese Reaktion zu Beginn dieses Artikels noch absolut nachvollziehen, doch höchstwahrscheinlich wird sich deren Meinung im weitern Verlaufe des Textes ändern...

Lesen Sie hier den ganzen Bericht von Luise und sehen Sie Fotos...


Zu Beginn eine kurze Beschreibung der 11. Science Academy Baden-Württemberg.
Die Science Academy ist ein Programm zur Förderung von Schülern, welche sich besonders für den Bereich der Naturwissenschaft interessieren. Etwa 70 Leute aus ganz Baden-Württemberg kommen zusammen, um in den Sommerferien zwei Wochen lang im Internat des Eckenberg-Gymnasiums in Adelsheim zu leben. Während ihres Aufenthaltes arbeiten sie in ihren vorher ausgewählten Kursen und präsentieren zum Schluss ihre Projektergebnisse vor eingeladenen Familien und Lehrern. Soweit eine kurze Übersicht.

Es begann alles, als die TMG-Lehrerin Frau Rüdebusch mir vorschlug, mich bei der Science Academy zu bewerben und mir auf meine Zusage die verschiedenen Unterlagen überreichte. Ich füllte nach kurzer Recherche zu dieser Schülerförderung und einigem Überlegen letzendlich also mehrere Bewerbungsbögen aus und wurde einige Wochen später vollkommen überrascht, als ich ein dickes Kuvert erhielt, welches meine Teilnehmerzusage zuzüglich Packlisten, Kursinformationsmaterial und langen Adresslisten aller Teilnehmer erhielt. Ebenfalls enthalten waren die Informationen zu den diesjährgien Kursangeboten.


Diese waren:      
    
Physik/Informatik (Entwicklung/Animation eines eigenen Billiardcomputerspiels)
Germanistik (Ist Martin Luther der Reformator der Sprache?)
Astronomie (Supernovae – Wenn Sterne explodieren)
TheoPrax (Projektarbeit zum Seebeck-Effekt)
Mathematik (Statistische Daten)
Chemie (Synthese/Analyse von Paracetamol)

Aus meinen drei Favoritenkursen Astronomie, Mathe und TheoPrax wurde mir letzterer zugeteilt, welcher mir auch ganz gut gefiel.
Bevor wir in die zwei Wochen Sommerferienarbeit einsteigen konnten, lernten wir uns alle auf dem Eröffnungwochenende näher kennen und besprachen in den verschiedenen Kursen, welche Dinge bis zu den Sommerferien erledigt werden mussten. Auch teilte sich dort unser 12-köpfiger Theo-Prax Kurs nochmals in drei Untergruppen mit unterschiedlichen Themenbereichen auf. Das Ziel meiner Gruppe bestand darin, eine mobile Lernstation für Schüler ab der 8. Klasse zu entwickeln.
Unser Kurs z.B. musste Materiallisten, Versuchsaufbauten und Ideen schon vorher sammeln und planen, damit wir alle unsere Projektziele während der Science Academy verwirklichen konnten.

Die Zeit zwischen Eröffnungswochende und Sommerferien verging wie im Flug und alle freuten sich auf das große Wiedersehen nach der dreimonatigen Pause. Endlich begann die richtige, 2 Wochen lang andauernde Science Academey.
Schon ab dem ersten Tag startet die intensive Arbeit in den Kursen, doch da das Arbeitsklima sich absolut von dem in normalen Schule unterschied, fühlte man sich nie wie im manchmal langweiligen Schulfrontalunterricht. Besonders unser Kurs hatte die Möglichkeit seine Projekte selber frei und kreativ zu gestalten und durchzuführen. Zwischendurch theoretisch gehaltene Theoriemodule von unser Gruppenleiterin förderten die Kommunikation und das Arbeiten im Team positiv und bildeten damit den Theorieteil in unserem TheoPrax-Kurs.
Doch damit sich die Teilnehmer zwischendurch auch mal entspannen können, wurden KüAs (Kursübergreifende Angebote) angeboten. Diese konnten z.B aus Sport, Theater, Musik oder anderen kreativen Sachen wie Zeichnen, Tanzen, Keramik, Spiele oder Zumba bestehen. In der Musik- und TheaterküA wurde reichlich geprobt um am Hausmusik-und Abschlussabend ein tolles Programm präsentieren zu können. Jeder Teilnehmer sowie Leiter konnte, wenn er wollte, eine KüA anbieten und anderen damit Freude bereiten.

Hier ein normaler Tagesablauf in der Science Akademie:
    
    7:00 Joggen /Zeitungs-KüA (freiwillig)
    7:30 Frühstück
    8:30 Plenum
    9:00 Kurs
    12:00 Mittgagessen
    13:45 KüA
    16:00 Kurs
    18:30Abendessen
    20:00 KüA
    22:00 Zimmerruhe
    22:30 Bettruhe

Natürlich gab es auch oftmals Änderungen am Tagesablauf zum Beispiel am Wandertag oder Sportfest. Dort traten alle Kurse gegeneinander an und am Ende des Tage wurde der sportlichste Kurs mit einem Korb Obst (und natürlich reichlich Süßigkeiten) belohnt.

Das Ende der zwei Wochen kam viel zu schnell. Natürlich waren diese nicht immer ein Zuckerschlecken gewesen (vor allem das frühe Aufstehen gefiel nicht allen ...), da die Arbeit in den Kursen manchmal doch anstrengend werden konnte. Doch dafür gab es viel zu viele schöne und lustige Momente, die die stellenweise stressigen Situationen wieder ausgleichen konnten.
Glücklicherweise war hiermit die Science Academy noch nicht beendet, da am man sich am Dokumentationswochende wiedersah. Hier beschrieben alle Kurse ihre Ergebnisse und alles wurde insgesamt in einer einheitlichen Dokumentation für alle Teilnehmer zusammengefasst.

Wer jetzt noch fragen hat, kann sich gerne an mich wenden oder sich auf der Internetseite der Science Akademy nochmals genauer erkundigen.

www.scienceacademy.de/start.html


                                            Luise Evers (Klasse 10a)
                              

 

 

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