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„Ist gelind' der Heilig' Christ, der Winter d'rüber wütend ist.“
Mit dieser Bauernregel endete mein Wetterrückblick auf das Jahr 2012.
Und tatsächlich: der Winter war sehr wütend darüber, dass er sich zu Weihnachten 2012 nicht richtig austoben durfte. Deshalb holte er dies im ersten Jahresdrittel noch kräftig nach...

 

So gab es dann ab dem 12. Januar endlich nicht nur den ersehnten Schnee sondern auch gefährliches Blitzeis. Die Schneedecke hielt sich bis Monatsende. Auch in der zweiten Februarhälfte gab es einige Schneefälle und frostige Temperaturen.

Nachdem durch steigende Temperaturen in der ersten Märzhälfte die ersten Frühlingsgefühle geweckt wurden, schlug der Winter nochmals zu und bescherte uns Eis, Schnee und Frost, was sich noch bis zum Anfang April fortsetzte.


Leider machte auch der Wonnemonat Mai seinem Namen keine Ehre, denn nun wurde es sehr nass. Mit 163 mm Niederschlag fiel hier mehr als das doppelte des langjährigen Mittels und im der Nacht zum 1. Juni mit 43 mm sogar die größte Regenmenge binnen 24 Stunden.


Dann stellte sich endlich langsam der Sommer ein, der im Juli durch lange Trockenphasen und hochsommerliche Temperaturen - am 27. Juli gab es 38°C – große Sehnsucht nach Schwimmbad, Baggersee und Sommerferien weckte. Zu Beginn dieser allerdings herrscht zunächst Gewitterstimmung.

Viele Gewitter folgten auch im darauf folgenden, durchwachsenen August. Dafür gab der Sommer zu Ferienende - also Anfang September - nochmal alles, bis rechtzeitig zu Schulbeginn typisches Herbstwetter begann. Der Oktober war warm aber sehr nass, der November normal.


Und im Dezember? Hier liegt die Durchschnittstemperatur von 4,2°C wieder mehr als ein Grad über unserem langjährigen Mittel. Der wärmste Tag war der Heilige Abend mit 14°C womit wir den Jahresbeginn 2014 erneut gespannt in Hinblick auf unsere Bauernregel „Ist gelind' der Heilig' Christ, der Winter d'rüber wütend ist.“ betrachten dürfen.


Fest steht, dass das Jahr 2013 mit 937 mm Jahresniederschlag zusammen mit 2002 – hier wurde genau die gleiche Niederschlagssumme erzielt- das feuchteste Jahr innerhalb unserer Wettermessung war.


Ulrike Bratzel
 

 

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