Cern-Exkursion 2012

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altVom 19. - 21. 01.12 waren 6 Schülerinnen und Schüler des TMGs auf Exkursion mit Wissenschaftlern und Studenten des KIT unterwegs. Lesen Sie hier drei Schülerberichte...

 

 

 

Schülerbericht 1 als pdf-Datei

 

Schülerbericht 2 als pdf-Datei

 

 

Schülerbericht 3

Unsere Exkursion begann am TMG als uns der Reisebus gegen 13 Uhr abholte. Da wir erst im Anschluss die Studenten abholten, hatten wir Schüler die freie Platzwahl :). Als sich unsere Reisegruppe dann am K.I.T. vervollständigte, machten wir uns auf die Reise nach Genf. Die sechsstündige Busfahrt, die größtenteils durch Musik hörend, Karten spielend oder schlafend bestritten wurde, nutzten unsere Führer um uns durch einen informativen Film über das CERN einen groben ersten Eindruck über die größte Maschine der Welt zu geben.

 

Nach der Ankunft wurden dann schnell die Zimmer besichtigt, ehe es zum gemeinsamen Abendessen ging. Dort bot sich uns Schülern eine gute Gelegenheit mit den Studenten, Professoren aber auch CERN-Mitarbeitern bei einem gemütlichen Käsefondue und/oder beim heißen Stein ins Gespräch zu kommen. Ich persönlich fand mich bei einer Gruppe Studenten wieder, die gerade dabei waren ihre Diplomarbeit zu beenden. Ich erfuhr viel über das Studieren, worauf es ankommt und was man unbedingt beachten sollte. Wie z. B. dass es sich sehr lohnt vor dem Studieren im Ausland persönliche Erfahrungen zu sammeln und dass ich auf keinen Fall in meiner Heimatstadt studieren soll. Allgemein waren die Tischgespräche für mich als Schüler sehr interessant und amüsant und das Essen sehr gut.Zurück am CERN-Hostel tauschten wir unsere Neuigkeiten aus und gingen dann auch bald schlafen.

 


Der nächste Tag begann selbstverständlich mit dem Frühstück in der betriebseigenen Cafeteria und wurde von dem Besuch des CERN-Museums weitergeführt. An anschaulichen, teilweise schon in der Schule behandelten Experimenten, wurden uns die momentanen Grenzen unserer Physik aufgezeigt, die das CERN plant, zu überschreiten. Als bekanntestes Beispiel: Warum wiegt ein 12 kg Eisenblock auf der Erde mehr als auf dem Mond (Higgs). Im Anschluss an die überschaubare Zeit im Museum hörten wir einen Vortrag eines pensionierten Mitarbeiters, welche Ziele das CERN hat/hatte, was bereits erreicht wurde, welche Probleme es mit dem Teilchenbeschleuniger gab (und welche es immer noch gibt) und sogar eine schülergerechte Einführung in die quantenmechanische Teilchenphysik. Im Großen und Ganzen ein für uns Schüler sehr ansprechender Vortrag, der viele Fragen beantwortete.

Nach diesem gelungen Auftakt ging es dann in eine Lagerhalle über dem LHCb (nicht ganz sicher?). Dort wurden wir dann mit der Beschleunigersröhre vertraut gemacht. Wie sie funktioniert, worauf man achten musste, eventuelle Problemstellen.

Nach dem anschließenden Mittagessen in der Cafeteria  ging es dann zum Höhepunkt unserer Exkursion: Der CMS. Der neuste, dichteste Kollisionsdetektor am CERN, den wir sogar mit unseren eigenen Augen sehen durften. Der Abstieg in 100 MeterTiefe wurde von einem dortigen Mitarbeiter mit Informationen ausgeschmückt und der letztendliche Anblick auf vielen Fotos festgehalten. Wir erfuhren von unserem Führer unter anderem, dass mehr als 99% aller erfassten Daten unwichtig seien, durch schlaue Rechenalgorithmen sofort aussortiert werden, da die Rechenleistung die es benötigen würde um alle Daten auszuwerten, schlichtweg unmöglich sei. Die riesigen Räume der Hochleistungscomputer am CERN sind nur für die Auswertung dieses einen Prozents. Anschließend erhielten wir genauere Erklärung wie die Streifendetektoren funktionieren.

Danach freie Verfügung, Besichtigung des CERN-Globe, ein Museum, welches die Funktion des CERNs noch einmal in einfachen Worten erklärt und mit anschaulichen Bildern und Simulationen präsentiert. Nach einer letzten Stärkung ging es dann zurück nach Karlsruhe wo wir gegen 1 Uhr in der Nacht ankamen.


Wir befanden uns während der ganzen Zeit, außer beim Fondueessen, innerhalb des Teilchenbeschleunigerrings und mussten trotzdem mit dem Bus teilweise über eine halbe Stunde befördert werden. Erst hier begriffen wir wie groß das CERN eigentlich ist.
A.P.

 

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