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Am Freitag, dem ersten Tag unserer Exkursion, war die erste Station, dem Vulkanhaus Strohn. Dort besuchten wir zunächst ein kleines, niedliches Museum, in dem wir die Aufgaben, die wir im Bus bekommen hatten, bearbeiten sollten.


Wir hatten die Gelegenheit neben vielen anschaulichen Exponaten auch das Herzstück, eine übermannsgroße Lavaspaltenwand aus Basaltgestein zu betrachten. Nicht fernab des Museums begutachteten wir die 120t schwere Lavabombe. Von weitem konnte man schon die riesige Kugel erkennen und man war dann doch ein bisschen enttäuscht, als sich herausstellte, dass das nicht eine „echte" Lavabombe war, da sie viel zu groß war, um durch die Luft zu fliegen. Daneben lag die „echte" Lavabomben, die zwar viel kleiner waren, jedoch trotzdem noch riesig, wenn man sich vorstellt, dass sie einmal durch die Luft geflogen sind. Auf dem Weg zum Basaltsteinbruch Arensberg erhaschten wir einige Blicke auf das schöne kreisrunde Pulvermaar bei Gillenfeld. Beim Besichtigen der ehemaligen Abbaustelle, sammelten wir sowohl Eindrücke von der Basaltsäulenstruktur des inaktiven Vulkans, als auch handliche Gesteinsproben. Gegen Nachmittag konnten wir die berühmten Dauner Maare, welche auch die Augen der Eifel genannt werden, sehen und lernten vieles über deren Entstehung. Für alle die keine Geographie vierstündig haben, würde dies wahrscheinlich aussehen, wie ein normaler See. Bei einem Maar handelt es sich jedoch um eine Folge einer Wasserdampfexplosion, bei der es zu einer Explosion kommt, wenn Grundwasser und Magma auf einander treffen. In den dadurch entstandenen Sprengtrichter fließt dann Grundwasser ein. Letzter Programmpunkt unseres ersten Exkursionstags, war die Begutachtung der eiszeitlichen Gleitfalte am „Dachsbusch-Vulkan“ und der Landschaftsblick auf den „Wehrer Kessel“; einer Caldera.

Von der Jugendherberge am Lacher See aus ging es am nächsten Tag zum Braunkohletagebau der RWE in Garzweiler, welcher für knapp 20% der Braunkohleförderung in Deutschland verantwortlich ist. Ein Gruppenfoto vor einem überdimensionalen Schaufelrad, wie es auch in den Schaufelbaggern zum Abbau der Braunkohle verwendet wird, war der Auftakt zur Einführungsveranstaltung, die kurz die Entstehung von Braunkohle und wie diese abgebaut wird thematisierte. Hierzu gab es ein anschauliches Modell des Tagebaus. Der Tagebau Garzweiler ist in sechs Schichten, auch Sohlen genannt, aufgeteilt. Um an die Kohle heranzukommen müssen die darüber liegenden Schichten, die aus den verschiedensten Materialien bestehen, mit riesigen Schaufelradbaggern abgebaggert werden. Dadurch entsteh ein mehrere Kilometer langes und mehrere 100 Meter breites Loch. Das abtransportierte Material an der Förderungsseite wird umgehend auf die gegenüberliegende Seite transportiert und wieder aufgeschüttet. Danach fuhren wir mit unserem Bus in den Tagebau hinein. Dort sahen wir die übergroßen Schaufelradbagger (Höhe als der Kölner Dom), die Schichtung von dortigen Erd- und Kohleschichten und die Transportwege der abgebauten Kohle, die in ortsnahen Kraftwerken verstromt wird. Anschließend besichtigten wir die Rekultivierungsgebiete. Nach einigen Jahren werden diese Gebiete wieder an die Bauern zurückgegeben. Zuletzt fuhren wir durch eine neue Ortschaft, die aufgrund der Kohleförderung dorthin umgesiedelt werden musste. Der Eindruck diese Besuchen lässt eine sachkritische Auseinandersetzung mit dem Thema Rohstoffabbau zu, was ja auch eines unserer Abi-Themen ist. Nach dieser beeindruckenden Erfahrung fuhren wir gegen Nachmittag weiter nach Andernach, wo es den weltweit höchsten Geysir seiner Art gibt. Dort folgte ein kleiner Vortrag zur Funktionsweise und Geschichte des Geysirs im dazugehörigen Erlebniszentrum, sowie ein interaktiver Rundgang durch das Haus. Anschließend ging es dann per Schiff zum Geysir selbst, da dieser in einem Naturschutzgebiet liegt. Dabei sei zu erwähnen, dass der dort befindliche Kaltwassergeysir mit kontrollierten Zyklen zum Ausbruch gebracht wird, um ihn als touristische Attraktion zu nutzen. Es bestand noch die Möglichkeit das stark Mineralisierte Wasser des Geysirs zu probieren, was den Erfahrungen nach leicht „rostig" schmeckte. Am Abend, wieder in unsere Jugendherberge, konnten wir noch das spannende WM-Spiel von Deutschland gegen Schweden sehen.

Sonntags ging es zur Abtei Maria Laach am Laacher See, die hauptsächlich aus Vulkangestein der Umgebung in einer einzigartigen Architektur gebaut wurde. Danach fuhren wir weiter nach Mendig und bekamen eine ausführliche Führung durch das Museum „Lava Dome" inklusive kurzem Film über die Explosion des Laacher See Vulkans. Im Anschluss stiegen wir über eine Treppe in den Lavakeller hinab, in welchem jahrzehntelang auf ca. 40 Fußballfeldern Größe Basaltsäulen abgebaut wurden. Nach dem anschließenden Mittagessen in der Vulkanbrauerei Mendig besichtigten wir die Wingertsbergwand, an der die Schichtung der Eruptionsprodukte des Laacher Sees frei zu sehen ist und an der man gut den Ausbruch des Lacher-See-Vulkans nachvollziehen konnte. Vor der Heimfahrt ging es dann noch kurz auf den Lydiaturm, von welchem man eine schöne Aussicht auf den Laacher See hat und zu den Überresten eines pyroklastischen Stromes, den Trasshöhlen, wo jahrelang vulkanisches Baumaterial als Baustoff abgebaut wurde.

Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Herrn Wagner und Frau Bergmann für die tolle Organisation!

Teilnehmer des Geo-Kurses

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